Continental Straße Rennstrecke Straße
Ausgestattet mit dem Serienreifen ContiSportContact 3 wollen sie mit einem straßenzugelassenen Kia pro-cee’d, der in den meisten Details dem Originalzustand entspricht, selbst zum 24-Stunden-Rennen zum Nürburgring in die Eifel fahren und dort am 24. Mai das wohl härteste Langstreckenrennen Europas bestreiten.
Der Clou: Wenn möglich, sollen Reifenwechsel nur bei abgerollten Pneus vorgenommen werden. Spezielle Rennreifen werden nicht mitgenommen. „Durch die Verwendung von Serienreifen wird“, so Dr. Alberto Bergamaschi von Continental Italia S.p.A., “trotz des oft in der Eifel anzutreffenden Regens kein Reifenwechsel nötig sein. So wird gegenüber den Teams mit voller Rennausstattung deutlich Zeit gespart, da deren Fahrzeuge bei jedem Wetterumschwung zum Wechsel in die Boxengasse müssen“.
Zusammen gebracht hat Continental und Kia die UEFA EURO 2008TM. Beide Unternehmen sind Offizieller Sponsor des Mega-Events. Da lag es nahe, sich an einem Wettbewerb zu beteiligen, bei dem auch seriennahe Fahrzeuge Chancen haben. So wird der Kia pro-cee’d CRDi 2.0 mit der 123 kW /168 PS starken Dieselmaschine des künftigen Modells GT mit dem ContiSportContact 3 in der Größe 225/35 R 18 W bestückt. Als Dritter im Bunde ist Castrol – ebenfalls Offizieller Sponsor – als Marktführer für Spezialöle für extreme Einsätze mit dabei.
Die Fahrer bei der 1.900 km langen Anreise über die Autobahnen und im strapaziösen 24-Stunden-Rennen sind Alberto Bergamaschi, der auf rund 360 bestrittene Rennen zurückschaut, Gianni Bellandi, erfahrener Dauerrennexperte, sowie Paolo Cecchellero und Edo Varini, erfahrene Tourenwagen-Piloten. Alle hoffen, durch die Vermeidung von Boxenstopps recht gut im Rennen voran zu kommen. Natürlich wollen sie dabei zeigen, wie gut Serienreifen auch bei extremen Beanspruchungen durchhalten können. Daher gibt es eine Devise: „So wenig Reifenwechsel wie möglich, so viele Reifenwechsel wie nötig“, so
Dr. Bergamaschi. Von den sechs Serienreifen möchten die Fahrer gerne zwei Stück ungenützt – oder wenig genützt – wieder mit nach Italien nehmen. Kurios: Viele Rennteams reisen mit über 40 Reifen an und nutzen die meisten davon bis auf die Karkasse ab.
Der Continental-Konzern gehört mit einem anvisierten Umsatz von mehr als 26,4 Mrd. Euro im Jahr 2008 weltweit zu den führenden Automobilzulieferern. Als Anbieter von Reifen, Bremssystemen, Systemen und Komponenten für Antrieb und Fahrwerk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen, Fahrzeugelektronik und technischen Elastomerprodukten trägt das Unternehmen zu mehr Fahrsicherheit und zum Klimaschutz bei. Continental ist darüber hinaus ein kompetenter Partner in der vernetzten, automobilen Kommunikation. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 150.000 Mitarbeiter an nahezu 200 Standorten in 36 Ländern.
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